Jazz aus Eckernförde          dütt und dat

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Was ist eigentlich ein "Stoker"?   

Ein Stoker ist die Bezeichnung eines Heizers auf einem Schiff oder auch auf einer Dampf-Lokomotive.

Was ist das Dixieland?   
Es soll angeblich besonders in Eckernförde und um Eckernförde herum eine ganze Reihe von Leuten geben, die auf diese         Fragen eine einfache Antwort haben: "Na hier, - wo sonst!"

Zum "Dixieland" gibt es verschiedene Theorien:
(Quelle: wikipedia.de)
'Dixieland' ist der Spitzname für die US-Südstaaten. Der Name soll sich von der sog. 'Mason-Dixon-Line' ableiten, der Grenze zwischen Maryland und Pennsylvania. Die wurde von 1763 bis 1767 von zwei britischen Vermessern (Charles Mason, Jeremiah Dixon) vermessen. Zweck der Aktion war es Streitigkeiten zwischen den Familien Penn und Calvert zu beenden, denen diese Landstriche damals gehörten. Später wurde die 'Mason-Dixon-Linie' dann als Grenze zwischen den Sklavenhalterstaaten und dem Rest gewertet.
Dann gibt es noch die Geschichte über die Ableitung des Begriffes von der Farm eines liebenswerten Sklavenbesitzers namens 'Dixy'. Er soll so nett zu seinen Sklaven gewesen sein, dass in 'Dixy's Land' zu leben für Sklaven das erstrebenswertes Ziel war.
Und es gibt noch die Theorie, dass die 10 Dollar Noten, die von der Bank von Louisiana herausgegeben wurden auf der Rückseite das französische Wort 'dix' für '10' trugen.
Und dann... gibt es schließlich auch noch den Song 'Dixie' von Walter D.Emmett (1815-1904). Dieser Song ist nach dem liebevoll beschriebenen Charakter eines Sklaven in den damals beliebten Minstrel-Shows benannt. Hier gibt's auch die früheste Erwähnung des Namens. Aufgrund der extremen Popularität des Liedes zur Zeit des Bürgerkrieges glaubt man, dass hier wohl der glaubwürdigste Ursprung für 'Dixieland' liegt.

WISSENSWERTES ÜBER UNSERE INSTRUMENTE

Die Posaune:     
.....ja, - einfach mal so ansetzen, reinhupen und den Zug hin- und herschieben? .... Näää, so einfach isses ja dann doch nicht. "Mach mir mal die Säge" ... ist eine beliebte Aufforderung zu Manni's grandiosen Glissandi.
Die Posaune hat sich im 15. Jahrhundert aus der damals s-förmigen Trompete entwickelt. Als einziges Blasinstrument hat sie statt der Ventile einen sogenannten Zug. Durch das Herausziehen dieser u-förmigen Röhre wird die Tonhöhe in sieben Stufen erniedrigt. Zusätzlich gibt es heute bei bestimmten Instrumenten 1 bis 2 Ventile in Höhe des Schallstücks. Der Vorteil des Zuges besteht einerseits in der Tonschönheit und andererseits in der stufenlosen Regulierbarkeit der Tonhöhe (Glissando-Effekt). Der Ton ähnelt dem der Trompete, ist aber noch variabler, von scharf und grell bis voll und majestätisch sind alle Möglichkeiten denkbar. "Eine Posaune kann lachen oder weinen". Gebräuchliche Formen sind heute die Tenor-Posaune, die Tenor-Bass-Posaune mit Quartventil und die weit gebaute Bass-Posaune mit zwei Quart- und Quintventilen (alle in B). Im Sinfonieorchester sieht man hin und wieder mal die unhandliche Kontrabass-Posaune in F. 
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Die Klarinette:   
.....das ist das Ding, was Ortwin im "ledernen Ding" besonders beim Street-Jazz auf dem Rücken mit sich herumträgt.
Die Klarinette wurde nach 1700 vermutlich von J. Ch. Denner aus dem "Chalumeau", einem volkstümlichen Rohrblattinstrument mit neun Grifflöchern entwickelt. Der Ton wird mit einem einfachen Rohrblatt erzeugt, das die Luftbahn des Schnabelmundstückes schwingend periodisch verschließt. Die ursprüngliche Klappenzahl wurde von zwei auf dreizehn erhöht. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts hat die Klarinette einen festen Platz im Sinfonieorchester, etwas später auch in Militärkapellen. In der traditionellen Jazzmusik ist die Klarinette nicht mehr wegzudenken. Nicht immer Melodieführer, sorgt sie aber mit allerlei Trillern, Läufen und Verzierungen für Brillianz und Farbe im Bandgefüge.
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Die Tuba:
"Fundament", das ist wohl das richtige Wort dafür, was die Tuba in einer solchen Besetzung, wie wir sie hier haben, darstellt; will damit nicht sagen, dass Fufu ein Untergrundkämpfer wäre.
Zur Familie der Bügelhörner gehörend, wurde die Bass-Tuba im Jahre 1835 regelrecht in Auftrag gegeben. Der damalige preußische Musikinspizient Fr. W.Wieprecht hatte es satt, dass es keine genügend durchschlagkräftigen Bass-Instrumente für seine Musikkorps gab. Er erteilte dem Berliner Instrumentenbauer Moritz den Auftrag, ein Bass-Instrument auf Bügelhorn-Basis zu entwickeln, was dieser dann auch tat. Damit war das Bass-Problem beim Marschieren gelöst und die bis dahin gebräuchlichen Ophikleiden (Klappenhörner mit grausigem Klang und miserabler Stimmung) konnten in den Ruhestand gehen. Die Tuba ist somit zusammen mit dem Saxophon eines der  jüngsten Blasinstrumente im Jazz. In Deutschland sind die "hohe" Bass-Tuba in F oder Es sowie die "tiefe" Kontrabass-Tuba in B sehr gebräuchlich. Im traditionellen Jazz ist die Tuba neben dem Sousaphon ein wichtiges Fundament, weil sich Zupf-/Streichbässe vor allem live nicht besonders gut gegen die Bläser druchsetzen konnten.
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Das Banjo:
Schon einmal eine Dixieland-Band ohne Banjo gehört??? Selten und nur sehr schwer vorstellbar oder?
Seit den Auftritten der "Dubliners" hält man besonders in Deutschlkand das Banjo für ein typisches irisches Volksinstrument. Dies ist jedoch nicht richtig. Die Instrumentenfamilie der Banjos stammt aus Afrika, von wo die verschleppten Sklaven sie nach Amerika brachten. Dort fand Ende des 19.Jhdts die Verbreitung und Weiterentwicklung des Banjos statt. Das Tenorbanjo in der klassischen Stimmung C-G-D-A hat sich zu Beginn des 20.Jhdts - besonders wegen seiner hohen Durchsetzungskraft -  als Rhythmusgeber im Oldtime-Jazz etabliert. In dieser Musik wird das Banjo als ein mit dem Plektrum geschlagenes Instrument eingesetzt. Neben der üblichen Tenorbanjo-Stimmung C-G-D-A hat sich die der Violine "abgeschaute" Stimmung G-D-A-E besonders in der Folklore-Musik verbreitet.
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Das Schlagzeug:
"Der Schlagzeuger an sich überzeugt durch bestechend exakte Tempi, genaue Rhythmik und überraschende Stick-Akrobatik ohne dabei Drive oder Swing zu verlieren" (.... soweit zur Theorie. Wir haben mit Jörg die Praxis!)
Die heute gebräuchlichen Instrumente kamen nach 1700 durch die türkische Militärmusik (Janitscharenmusik) nach Europa und somit in die hiesigen Opern- und vor allem in die Militärorchester. Trommeln sind jedoch wahrscheinlich beinahe so alt wie die Menschheit selbst. In der Umgangssprache wird die große Trommel eines Schlagzeugs gern als Pauke bezeichnet. Dies ist jedoch schlichtweg falsch. Unter Pauken versteht man Schlaginstrumente mit einem halbkugelförmigen Resonanzkörper und einem waagerecht darüber gespannten Fell, die meist Paarweise geschlagen werden. Diese Pauken haben eine (be)stimmbare Tonhöhe im Gegensatz zu den Trommeln, die sich mehr in der Klangfarbe als in der Höhe des Tones verändern lassen. Die Fülle der Schlaginstrumente ist schier unendlich. Vom Drum-Set (kombiniertes Schlagzeug aus großer und kleiner Trommel, mehreren Becken und Tom-Toms) für Jazz und Unterhaltungsmusik, über die sogenannten Stabspiele (Lyra, Glockenspiel, Xylophon, Marimbaphon, Vibraphon) bis hin zu den Rassel- und Effektinstrumenten (Triangel, Schellenring, Holzblöcke, Hupen, Vogelstimmenpfeifen, usw.) haben die Schlagzeuger eine Menge Dinge zu bedienen.
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Die Gitarre:
Gitarristen sind eine sehr empfindliche und eigenartige Spezies - ganz schnell beleidigt und fast immer zu laut. Tja.......Wolfraaaaaahhhhm!!!!!!
Eine Suche z.B. im Internet unter "Gitarre" bringt selbst unter weiterer Verfeinerung durch "Instrumentenkunde" immer noch eine schier unendliche Zahl an Treffern. Tatsache ist jedoch, dass es seit ungefähr 300 Jahren Gitarren gibt. Sie ist aus der Laute entstanden und kommt ursprünglich aus Arabien, wo die Wiege vieler Saiteninstrumente ist. Im Jazz hat sich die Gitarre ab den späten 30er-Jahren des 20.Jhdts zuerst in Swing-Combos und Big-Bands durchgesetzt. Besonders die Möglichkeit ihrer elektrischen Verstärkung leistete dieser Entwicklung enormen Vorschub. Vereinzelt findet man Gitarren allerdings auch schon im traditionellen Oldtime-Jazz. Zu Anfang des 20. Jhdts wurde im Instrumentenbau u.a. auch bei Gitarren viel experimentiert. Neben der im Blues etablierten "Dobro" entstand auch die 4-saitige Tenorgitarre. Sie war ein Zugeständnis  an die Banjo-Player der Jazzbands, wurde aber nie so recht angenommen.
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Das Saxophon:
Tenor oder Sopran - Stimmlagen, die Ortwin's Kehle nicht alle schaffen.
Obwohl vollkommen aus Metall, gehört das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten. Auch hier wird der Ton durch ein Schnabelmundstück mit einfachem Rohrblatt erzeugt. Die Klappenmechanik ist aber eher mit der Flöte als mit der einer Klarinette verwandt. Das Saxophon wurde um 1840 von Adolphe Sax, einem belgischen Instrumentenbauer entwickelt. Es fand nur in ganz wenigen Ausnahmen den Weg ins Sinfonieorchester aber machte seinen Weg über französische Militärkapellen und die Südstaaten Amerikas in die amerikanische Jazz-Szene (New Orleans) und später in die Swing-Orchester (Big-Bands). In Deutschland konnte das Saxophon seinen Siegeszug erst nach dem Krieg in den großen Tanzorchestern und in der Jazzmusik antreten. Sehr häufig werden das Alt-Saxophon und Tenor-Saxophon gespielt. Seltener das Bariton-Saxophon und nur für ganz spezielle Fälle das meist in kerzengerader Form gebaute Sopran-Saxophon.
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